Spezielle Ernährungsbedürfnisse für Dachshunde ab 10 Monate aufgrund besonderer Eigenschaften
Charakteristische Silhouette mit kurzen, gebogenen Gliedmaßen (chondrodystropher Typ). Dadurch bedingt hat der Dackel besonders empfindliche Gelenke. Eine natürliche Neigung zu Übergewicht, das zu einer Überbeanspruchung der Wirbelsäule führen kann. Die ruhige Lebensweise kann vermehrten oxidativen Stress und eine damit verbundene Zellalterung zur Folge haben. Häufige Futterwechsel können die Darmflora störend beeinflussen und zu einer empfindlichen Verdauung führen.
Gelenkschutz Trägt durch die kombinierte Wirkung von Chondroitin und Glukosamin sowie dem hohen Anteil an EPA-DHA-Fettsäuren zum Schutz der Gelenke der kurzen Dackelbeine und zur optimalen Versorgung der Knorpel bei.
Die Gelenke schützen 1. Ziel: Durch das Zusammenwirken von Glukosamin und Chondroitinsulfat die Gelenke schützen und den optimalen Wassergehalt des Knorpelgewebes erhalten.
Zufuhr von Glukosamin und Chondroitin Eine hohe Zufuhr an Chondroitin und Glukosamin (500 mg) schützt den Gelenkknorpel und hilft ihnen, ihre Rolle als Stoßdämpfer wahrzunehmen.
Chondroitinsulfat ist Bestandteil des Knorpelgewebes und der Synovialflüssigkeit, die zur Schmierung der Gelenke beiträgt. Die Aufnahme von Chondroitinsulfat durch die Nahrung bremst die Wirkung der Enzyme, die Ursache für die Zerstörung der Knorpelsubstanz sind. Es speichert in hohem Maß Wasser und ermöglicht dadurch eine gute Wasserversorgung des Knorpelgewebes.
Glukosamin(Vorstufe der Gylkosaminoglykane - Hauptbestandteile des Gelenkknorpelgewebes) stimuliert die Erneuerung des Knorpelgewebes insbesondere, indem es die Bildung von Knorpelfasern fördert.
2. Ziel: Entzündungsmechanismen durch die Zufuhr von Omega 3-Fettsäuren (EPA und DHA) (0,6 %) bekämpfen.
Es ist möglich, die Reaktion des Organismus auf eine häufig auftretende Aggression (z.B. wiederholte Mikroverletzungen der Gelenke durch Bewegung) zu begrenzen.
Indem man die Menge der langkettigen Omega 3-Fettsäuren (EPA-DHA) in der Nahrung und die entsprechenden Anteile an Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren variiert, wird der Stoffwechsel angeregt, bestimmte Neuromediatoren zu produzieren, die eine Entzündungsreaktion mäßigen bzw. im Gegenteil verstärken können.
Je größer das Verhältnis zwischen Omega 6- und Omega 3- Fettsäuren ist, desto wirksamer wird ein Einfluss auf eventuelle Entzündungsreaktionen sein. Bei einem kleineren Verhältnis vermindert sich auch der Einfluss. Es ist schwierig, hierfür einen genauen Wert zu empfehlen, weil das Ergebnis durch die individuelle Reaktion des Hundes und dessen allgemeine Ernährung beeinflusst wird. Mehrere Studien haben jedoch gezeigt, dass ein Verhältnis Omega 6/Omega 3 im Bereich von 5 einen guten Richtwert darstellt, vorausgesetzt die absoluten Mengen an Omega 3-Fettsäuren sind hoch.
Unter den Omega 3-Fettsäuren haben die längerkettigen Fettsäuren (EPA und DHA) potenziell entzündungshemmende Eigenschaften. Fischöle sind die konzentrierteste Quelle für EPA und DHA.
Leinöl wird häufig als mögliche Quelle für Omega 3-Fettsäuren genannt, liefert jedoch nur einen Vorläufer von EPA und DHA, die Alphalinolensäure. Es ist stets wirksamer, die wirklich aktiven Fettsäuren direkt zuzuführen.
Optimale Verdauungssicherheit Den Fermentationsprozess begrenzen: die Rolle der L.I.P.-Proteine
Die Zufuhr qualitativ hochverdaulicher Proteine ist unabdingbare Voraussetzung, um den Fermentationsprozess im Dickdarm einzuschränken. Nur so gelangen weniger unverdaute Proteine in den Dickdarm, den Dickdarmbakterien steht weniger Nahrung zur Verfügung und es kommt in geringerem Maße zu unerwünschten Abbauvorgängen.
Die Verdaulichkeit der Proteine in Trockennahrungen für Hunde kann zwischen 87 und 99 % variieren. Anders ausgedrückt: Der Anteil unverdaulicher Proteine kann zwischen 1 und 13 % liegen. Durch das Festlegen eines Maximalwerts von 10 % unverdaulichen Proteinen und damit einer Proteinverdaulichkeit von > 90 %, erzielt man Ergebnisse, die direkt durch eine Verbesserung der Kotqualität ersichtlich sind.
Die heute mögliche Verwendung von L.I.P.-Proteinen (speziell wegen ihrer hohen Verdaulichkeit ausgwählte Proteine), wie tierische Proteinhydrolysate oder Isolate aus pflanzlichen Proteinen (Weizengluten) setzen neue Maßstäbe in der Hundeernährung.
Grundsätzlich sind die vom Gesetzgeber geforderten Verpackungsangaben nicht für die Qualitätsbeschreibung eines Produktes vorgesehen. Hier werden vorwiegend Einsatz, Zusammensetzung und Fütterungsempfehlungen beschrieben. Diese Angaben erlauben keine Aussage über die Verdaulichkeitsrate von Proteinen in einer Nahrung.
Die Kennzeichnung L.I.P. behebt diesen Mangel dank einer garantierten, qualitativen und klaren Information. Die Bezeichnung L.I.P. kann einen Rohstoff oder eine Mischung von Rohstoffen kennzeichnen, für die ein Anteil unverdaulicher Proteine von weniger als 10 % garantiert wird. Zusammensetzung Reis, Geflügelmehl, Pflanzenproteinisolat*, Tierfett, tierisches Eiweiß (hydrolysiert), Lignozellulose, Rübentrockenschnitzel, Mineralstoffe, Sojaöl, Borretschöl, Fischöl, Fructo-Oligosaccharide, Natriumtriphoshpate, Taurin, Hydrolysat aus Krustentieren (reich an Glukosamin), Polyphenole (aus Trauben und grünem Tee), Studentenblumenextrakt (reich an Lutein), Hydrolysat aus Knorpel (reich an Chondroitin). *L.I.P.: Ausgewählte, leicht verdauliche Proteine mit hoher biologischer Wertigkeit. |