Spezialfutter von 2 bis 8 Monate
Der heranwachsende Chihuahua: Ein außergewöhnlicher Hund mit besonderen Ansprüchen Zähne Die Milchzähne des heranwachsenden Chihuahuas werden zwischen dem 3. und 6. Monat nach und nach durch das bleibende Gebiss ersetzt. Das Gebiss des erwachsenen Hundes besteht aus 42 Zähnen. Die Zähne des Chihuahuas stehen enger zusammen als z.B. bei großen Hunden. In den Zwischenräumen können sich somit eher Bakterien und Nahrungsreste ansammeln, die auf der Zahnoberfläche einen Belag bilden, aus dem sich Zahnstein entwickelt.
Verdauung. In den ersten Lebensmonaten ist das Verdauungssystem des Chihuahuawelpen noch sehr sensibel. Seine Verdauungskapazität entwickelt sich erst langsam und Bestimmte Nährstoffe, wie z.B. Stärke, können zunächst nur mäßig verdaut werden. Hochverdauliche Proteine, Fructo-Oligosaccharide und Fischöl sorgen für eine optimale Verdauung und effiziente Verwertung der Nährstoffe.
Immunsystem Zwischen der 4. und 12. Lebenswoche ist das Immunsystem des Chihuahuawel pen einer besonderen Gefahr ausgesetzt, der so genannten immuno logischen Lücke. In diesem Lebensabschnitt sinkt der Schutz des Chihuahuawelpen, den er durch die Antikörper der Mutter erworben hat, während gleichzeitig die Fähigkeit zur Bil dung von eigenen Antikör pern noch nicht ausreichend entwickelt ist.
Spezielle Ernährungsbedürfnisse aufgrund besonderer Eigenschaften Kleiner Kiefer mit winzigen Zähnen, die besonders geschützt werden sollten. Langsame Entwicklung der Verdauungskapazität. Stärke kann zunächst nur mäßig verdaut werden. Empfindliches Immunsystem, da die Fähigkeit zur Bildung eigener Antikörper noch nicht ausreichend entwickelt ist.
Sorgfältig ausgesuchte Nährstoffe sorgen für höchste Akzeptanz. Hochverdauliche Proteine, Reis, Fructo-Oligosaccharide, unlösliche Mineralstoffe sowie ein EPH/DHA-Komplex minimieren die Menge unverdauter Nahrungsreste. Unangenehmer Stuhlgeruch wird ganz natürlich reduziert. Synergistischer Antioxidanzienkomplex (Taurin, Lu tein, Vitamin C und E) zum Aufbau der Abwehrkräfte. Mannan-Oligosaccharide können krankmachende Keime binden und die lokalen Abwehrkräfte im Darm stärken. Essenzielle Omega 3-/6-Fettsäuren schützen gegen Infektionen der Darmschleimhaut.
Eine Krokette nach Maß Eine Krokette, die in Größe, Form und Struktur optimal an den kleinen Kiefer der Rasse angepasst ist, erleichtert die Nahrungsaufnahme und regt zu intensivem Kauen an. Es kommt zu einem Abriebeffekt, wodurch die Zähne mechanisch gereinigt werden.
Unterstützung der Zahnreinigung über die Ernährung
So unterstützt die Ernährung die Zahngesundheit: Zunächst führt allein das Füttern einer Trockennahrung dazu, dass weniger Nahrungsreste in den Zahnzwischenräumen haften bleiben. Eine deutliche geringere Entstehung von Zahnbelag ist festzustellen. Eine Trockennahrung kann auch den mechanischen Abrieb der Zähne unterstützen,wenn die Kroketten durch ihre Größe und Textur ein Zerbeißen der Nahrung fördern und sichergestellt ist, dass die Zähne tief in die Krokette eindringen. Das Zerbeißen der Nahrung fördert auch die Speichelbildung und somit ein Spülen der Zähne.
Optimale Verdauungssicherheit Den Fermentationsprozess begrenzen: die Rolle der L.I.P.-Proteine Die Zufuhr qualitativ hochverdaulicher Proteine ist unabdingbare Voraussetzung, um den Fermentationsprozess im Dickdarm einzuschränken. Nur so gelangen weniger unverdaute Proteine in den Dickdarm, den Dickdarmbakterien steht weniger Nahrung zur Verfügung und es kommt in geringerem Maße zu unerwünschten Abbauvorgängen.
Die Verdaulichkeit der Proteine in Trockennahrungen für Hunde kann zwischen 87 und 99 % variieren. Anders ausgedrückt: Der Anteil unverdaulicher Proteine kann zwischen 1 und 13 % liegen. Durch das Festlegen eines Maximalwerts von 10 % unverdaulichen Proteinen und damit einer Proteinverdaulichkeit von > 90 %, erzielt man Ergebnisse, die direkt durch eine Verbesserung der Kotqualität ersichtlich sind.
Die heute mögliche Verwendung von L.I.P.-Proteinen (speziell wegen ihrer hohen Verdaulichkeit ausgwählte Proteine), wie tierische Proteinhydrolysate oder Isolate aus pflanzlichen Proteinen (Weizengluten) setzen neue Maßstäbe in der Hundeernährung.Grundsätzlich sind die vom Gesetzgeber geforderten Verpackungsangaben nicht für die Qualitätsbeschreibung eines Produktes vorgesehen. Hier werden vorwiegend Einsatz, Zusammensetzung und Fütterungsempfehlungen beschrieben. Diese Angaben erlauben keine Aussage über die Verdaulichkeitsrate von Proteinen in einer Nahrung.
Die Kennzeichnung L.I.P. behebt diesen Mangel dank einer garantierten, qualitativen und klaren Information. Die Bezeichnung L.I.P. kann einen Rohstoff oder eine Mischung von Rohstoffen kennzeichnen, für die ein Anteil unverdaulicher Proteine von weniger als 10 % garantiert wird.
Zusammensetzung Geflügelmehl, Reis, Mais, Tierfett, Pflanzenproteinisolat*, Zuckerrübentrockenschnitzel, tierisches Eiweiß (hydrolisiert), tierisches Protein*, Mineralstoffe, Sojaöl, Fischöl, Lignozellulose, Fructo-Oligosaccharide, Natriumtriphosphate, L-Lysin, Taurin, Mannan-Oligosaccharide, Ei getrocknet, Studentenblumenextrakt (reich an Lutein), DL-Methionin.
*L.I.P.: Ausgewählte, leicht verdauliche Proteine mit hoher biologischer Wertigkeit.
|