Spezielle Ernährungsbedürfnisse für den Yorkshire Terrier ab 10 Monate aufgrund besonderer Eigenschaften
Langes, seidiges Fell, das für seine Erneuerung bis zu 35% des täglichen Bedarfs an Proteinen erfordert. Kleiner Kiefer mit winzigen Zähnen, die besonders geschützt werden solten. Bedingt durch häufige Futterwechsel kann der Yorkshire Terrier sehr wählerisch werden. Die Nahrung sollte daher besonders schmackhaft sein. Der Yorkshire Terrier hat eine besonders hohe Lebenserwartung und sollte gegen Alterserscheinungen geschützt werden.
Zahnsteinprophylaxe: Natriumtriphosphate fangen im Speichel enthaltenes Kalzium ab, das somit nicht mehr für die Zahnsteinbildung zur Verfügung steht.
Höchste Akzeptanz: Ausgewählte Nährstoffe sorgen auch bei wählerischen Yorkshire Terriern für höchste Akzeptanz.
Verlangsamung des Alterungsprozesses: Ein Antioxidanzienkomplex kann die Zellen des langlebigen Yorkshire Terriers vor freien Radikalen schützen.
Wirksame Bestandteile für Aufbau und Schönheit des Haarkleids
1. Ziel: Bereitstellung von Aufbaustoffen für das Fell - Das Haar ist eine hornartige Struktur, geschmeidig und elastisch. Auch die Haut besteht vorwiegend aus Keratin. - Die Erneuerung von Haut und Haaren kann bei einem erwachsenen Yorkshire Terrier bis zu 35% des täglichen Bedarfs an Proteinen erfordern. Jeglicher Mangel kann zu glanzlosem, brüchigem oder depigmentiertem Fell führen.
* Erhöhter Gehalt an schwefelhaltigen Aminosäuren (Cystein, Methionin etc.), die der Organismus braucht, um Keratin zu bilden. * Erhöhter Gehalt an Spurenelementen in Chelat-Form (Eisen, Kupfer, Zink, Mangan), notwendig für enzymatische Reaktionen, die bei der Haarbildung eine Rolle spielen.
2. Ziel: Verbesserung der natürlichen Schönheit des Fells
- Erhöhter Beitrag an ungesättigten Fettsäuren: - Omega 3 durch Fischöl mit entzündungshemmender Wirkung. Omega 6 durch Borretschöl mit starker Nahrhaftigkeit. Ein Mangel an Omega 6 führt zu glanzlosem Haar. Borretschöl ist außerdem eine der wenigen Omega-6 Fettsäuren, die beide Wirkungen - Nahrhaftigkeit und Entzündungshemmung - vereint. - Es ist bekannt, dass viele Yorkshire-Züchter herkömmlicherweise über die Ernährung oder direkt auf das Fell (Öl oder Lotion) ungesättigte Fettsäuren (Öl oder Lotion) zuführen, um das Auskämmen zu erleichtern.
Erhöhte Zufuhr von Biotin Bei Biotin auch Vitamin B8 oder Vitamin H genannt, handelt es sich um eines der wichtigsten Vitamine für den Haut und Haarstoffwechsel. Biotin trägt auch unmittelbar zur Funktion des Nervensystems bei. Das Biotin wirkt sich auch förderlich auf die Geschmeidigkeit des Fells aus, verringert Schuppenbildung und bekämpft die Dehydratation der Haut. (Marsh KA., Watson TD., 1999)
Wirkung im Organismus: Das Biotin greift in den Katabolismus (chemische Abbaureaktionen) der Glukose, einiger Fettsäuren und bestimmter Aminosäuren ein. Es ist für die Synthese einiger andere Fettsäuren notwendig. (Auszug aus der Broschüre "Nährstoffe" von Prof. D. Grandjean, Ed Aniwa Publishing)
Erhöhte Zufuhr von Vitamin A: Das Vitamin des Epithelgewebes (+ 25% im Vergleich zu MINI adult), um Seborrhoe wirkungsvoll zu bekämpfen. (Miller Wh., 1986; Scott DW., 1986)
Erhöhte Zufuhr von Fetten: Auch wenn er ein Begleithund ist und oft recht verwöhnt wird, hat der Yorkshire Terrier ein lebhaftes Temperament und gehört zu den Rassen kleiner Größe mit der geringsten Neigung zu Fettsucht. (Edney ATB., Smith PM., 1986). Geringerer Schutz gegen Kälte (Mangel an Unterwolle und mäßige Felldichte) sowie seine aktive Lebensweise resultieren in einem erhöhten Energieverbrauch.
Aufgrund dieser Besonderheiten wurde der Fettanteil erhöht (18% gegenüber 16% beim MINI adult).
Diese Zufuhr von Fett dient nicht nur dem Energiehaushalt des Yorkshire Terriers, sie wirkt sich auch positiv auf den Glanz des Fells und der Haut aus. (Marsh KA. 1998).
Optimale Verdauungssicherheit Den Fermentationsprozess begrenzen: die Rolle der L.I.P.-Proteine
Die Zufuhr qualitativ hochverdaulicher Proteine ist unabdingbare Voraussetzung, um den Fermentationsprozess im Dickdarm einzuschränken. Nur so gelangen weniger unverdaute Proteine in den Dickdarm, den Dickdarmbakterien steht weniger Nahrung zur Verfügung und es kommt in geringerem Maße zu unerwünschten Abbauvorgängen.
Die Verdaulichkeit der Proteine in Trockennahrungen für Hunde kann zwischen 87 und 99 % variieren. Anders ausgedrückt: Der Anteil unverdaulicher Proteine kann zwischen 1 und 13 % liegen. Durch das Festlegen eines Maximalwerts von 10 % unverdaulichen Proteinen und damit einer Proteinverdaulichkeit von > 90 %, erzielt man Ergebnisse, die direkt durch eine Verbesserung der Kotqualität ersichtlich sind.
Die heute mögliche Verwendung von L.I.P.-Proteinen (speziell wegen ihrer hohen Verdaulichkeit ausgwählte Proteine), wie tierische Proteinhydrolysate oder Isolate aus pflanzlichen Proteinen (Weizengluten) setzen neue Maßstäbe in der Hundeernährung.
Grundsätzlich sind die vom Gesetzgeber geforderten Verpackungsangaben nicht für die Qualitätsbeschreibung eines Produktes vorgesehen. Hier werden vorwiegend Einsatz, Zusammensetzung und Fütterungsempfehlungen beschrieben. Diese Angaben erlauben keine Aussage über die Verdaulichkeitsrate von Proteinen in einer Nahrung.
Die Kennzeichnung L.I.P. behebt diesen Mangel dank einer garantierten, qualitativen und klaren Information. Die Bezeichnung L.I.P. kann einen Rohstoff oder eine Mischung von Rohstoffen kennzeichnen, für die ein Anteil unverdaulicher Proteine von weniger als 10 % garantiert wird.
Zusammensetzung Reis, Geflügelmehl, Maisfuttermehl, Tierfett, Pflanzenproteinisolat*, Maiskleberfutter, Mais, tierisches Eiweiß (hydrolysiert), Lignozellulose, Rübentrockenschnitzel, Mineralstoffe, Sojaöl, Borretschöl, Fischöl, Hefe, Fructo-Oligosaccharide, Naatriumtriphosphate, Taurin, Mannan-Oligosaccharide, DL-Methionin, Ei getrocknet, Hydrolysat aus Krustentieren (reich an Glukosamin), L-Tyrosin, Polyphenole (aus Trauben und grünem Tee), L-Carnitin, Hydrolysat aus Knorpel (reich an Chondroitin), Studentenblumenextrakt (reich an Lutein). *L.I.P.: Ausgewählte, leicht verdauliche Proteine mit hoher biologischer Wertigkeit.
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